31.1.05

Wart auf mich

Mein Zug rollt in den Bahnhof ein in diesem Augenblick,
und wenn er fährt, bist du allein, wart auf mich!
Ich küss die Tränen fort, bin traurig, daß du weinst.
Oh, du weißt genau, die ganze Zeit denk ich allein an dich,
ein Jahr ist keine Ewigkeit, wart auf mich!
Es wird nicht einfach sein, das Leben ohne dich,
oh du, wenn ich dich verlier', dann ist mein Leben kalt und leer.
Wart auf mich! Wart auf mich!

Du hast mir Rosen geschenkt, aber es waren Blumen zum Abschied und darum haben sie mich nicht glücklich gemacht. Ich werde eine davon aufheben in meinem Tagebuch, eine Rose, die mich an dich erinnern soll.

Du winkst mir zu und irgendwie scheint alles wie ein Traum,
der Zug singt seine Melodie, wart auf mich!
Doch wie mein Lied mit dir, vergeht die Hoffnung nie.
Oh du, wenn ich dich verlier', dann ist mein Leben kalt und leer.
Wart auf mich! Wart auf mich!

Du, du, wenn ich dich verlier', dann ist mein Leben kalt und leer.
Wart auf mich! Wart auf mich!

[ Michael Holm ]
© des Textes bei dem Interpreten / der Interpretin bzw. den Plattenfirmen